NAMBALA

Unser Engagement in Tanzania.

/  SPENDEN
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BANKVERBINDUNG

Pax Bank Köln 
DE 41 3706 0193 0036 4800 17
Sparkasse Köln/Bonn 
DE 32 3705 0198 1008 9426 23

Empfänger: Indienhilfe Köln  e.V
Stichwort „Nambala Connection

Für Spenden-Bescheinigungen wenden Sie sich bitte an sabine.hettlich@arztpraxis-marienburg.de

 

Ihre Spende kommt an!
Jede Spende wird direkt zu der Station in Nambala weitergeleitet. Wir freuen uns über jede Spende und halten Sie mit unserem „Nambala-Projekt“ regelmäßig auf dem Laufenden.

/  HELPERS OF MARY
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Ausführliche Informationen zur Geschichte, zum Hintergrund und den Aktivitäten der Helpers of Mary finden Sie unter:

www.indienhilfe.koeln

Möchten Sie mehr über unser Projekt, über Fördermöglichkeiten oder sonstige Formen des Engagements wissen? Dann melden Sie sich gerne bei uns!
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In einer gut gehenden Praxis in schöner Umgebung mit netten Menschen zusammen andere nette und interessante Menschen zu behandeln, ist ehrlich gesagt ein großes Privileg. Da kam bei aller Zufriedenheit der Wunsch auf, anderen in schlechteren Situationen zu helfen und dadurch Freude mit anderen zu teilen.

So wichtig die koordinierte Großhilfe bei akuten Katastrophen auch ist, wir wollen lieber den kleinen tapferen Rahmen unterstützen mit direktem Bezug zu Leuten und Projekt.

Und so ward unser Nambala-Projekt geboren! 



NAMBALA | 10.09.2019 | Brief aus Tanzania

"Liebe Freunde,

Es vergeht kein Tag an dem wir nicht an Euch denken und für Euch beten. Wir möchten uns herzlich für Eure finanzielle Unterstützung bedanken.

Wie wir bereits in unseren letzten Reports berichteten, haben wir 5 Frauengruppen mit jeweils 160 Frauen gegründet. Jede Gruppe trifft sich einmal in der Woche an verschiedenen Orten im eigenen Dorf. Sie beginnen mit einem gemeinsamen Gebet und anschließend wird darüber diskutiert wie sie ihr Leben verbessern können. 

Sie organisieren sich, um Kindern bei ihrer Schulausbildung zu helfen, um die Kranken in den Krankenhäusern und in ihren Häusern zu besuchen, um Trauernde zu trösten und zu unterstützen. Jede von Ihnen spendet einen bestimmten Betrag von ihrem Einkommen.

Diese Frauen sind nicht reich, sie gehören zu armen Bauernfamilien aus Kikwe/Tansania. Sie sind sehr daran interessiert ihr Leben zu verbessern. Sie sparen ihr Geld und legen es zusammen. Aus diesem Topf leihen sie sich wiederum Geld. Verzinst geben sie das Geld nach ein paar Monaten der Solidargemeinschaft zurück. Die Gruppe profitiert von diesen Zinsen. Sie legen diesen Profit auf der Bank an und erhalten somit weitere Zinsen. Es entsteht ein Geschäft von dem sie Alle profitieren und welches Verbesserung in ihr Leben bringt.

Im Monat Juni haben wir mit einer Gruppe von 40 Frauen das “Ziegenprojekt”gestartet. Jede Frau erhielt eine Ziege und ist dazu verpflichtet im nächsten Jahr das kleine Lämmchen zurückzubringen, so dass wir es an eine weitere Gruppe weitergeben können. So entsteht ein rotierendes System von dem Alle profitieren.

Wir lehren sie u.a. die persönliche und häusliche Hygiene, die Pflege der Kinder etc. Wir besuchen ihre Familien und sprechen Ihnen Mut zu. Durch das wöchentliche Treffen teilen sie ihre Visionen und Ideen. Es ist wunderbar die Frauen so begeistert zu sehen. Sie haben gelernt pünktlich und dizipliniert zu sein.

Sie sind sehr dankbar für eure Unterstützung!

Es ist auf Grund der extrem langsamen Bürokratie sehr mühselig Prozesse in Gang zu setzen, doch wir bleiben zuversichtlich.

Dies sind unsere Neuigkeiten aus Kikwe. Ihr seid in unseren Gebeten und nochmals DANKE!

Srs. Abhaya, Dominica and Emilia"


NAMBALA | 04.2018 | Neues aus Tanzania

Unsere Freundinnen Schwester Emilia und Schwester Domenica haben sich wieder einmal per whats app aus Nambala gemeldet! Sie sind nun seit drei Monaten dort vor Ort und kümmern sich seitdem um Familien, Kranke, Kinder und alleinstehende Frauen, die sie reihum besuchen. Im Augenblick sind sie auf der Suche nach weiterem Stück Land auf das sie eine Schule bauen können. Das ist ein langer Prozess und ohne juristische Hilfe geht es dort nicht, da auch in diesem freundlichen Land Korruption gängig ist. Wir sind sehr beeindruckt, welche Dynamik diese tatkräftigen Frauen einmal mehr entfalten und freuen uns, genau die Richtigen zu unterstützen! Die Gelder kommen an: Von Anfang an haben wir darauf bestanden, dass die Spenden nachweislich nur genau diesem einen Projekt zufließen und wir erhalten die Empfangsbestätigungen in diesem Sinne auch regelmäßig zugesandt.

Wir wünschen unseren Partnerinnen in Tanzania alles Liebe!


NAMBALA | 12.2017 | Die Station ist eröffnet!

Es ist soweit – die neue Station in Kikwe/Nambala ist eröffnet! Ein altes Haus wurde mit unserer finanziellen Hilfe zur Unterkunftausgebaut, wobei die Kosten ziemlich genau der bisher gesendeten Summe von 7.500,- € entsprechen.

Schwester Emilia und Schwester Domenica haben ihre Basisstation bezogen. Eine Behausung – keine Elektrizität, kein fließendes Wasser, eingeschränkte Kommunikation in einer überaus ärmlichen Umgebung. Und nun?

Die Schwestern werden zunächst die örtliche Sprache lernen, sie besuchen die armen Familien der Umgebung und organisieren mit einfachen Mitteln eine Krankenstation. Auf die Frage, wie denn die Unterstützung durch die lokalen Ärzte organisiert werden wird, gab es derzeit die Antwort: das machen wir selbst! Die Menschen dort haben keine Krankenversorgung bzw. können sie sich gar nicht leisten und eine der „Marys“ ist gelernte Krankenschwester.

Wir haben nun auch einen whats app Kontakt mit Sr. Emilia. Somit ist es uns möglich, den weiteren Verlauf und die tägliche Arbeit der „Marys“ nachvollziehen und darstellen zu können.

Ein langfristiges Vorhaben ist es, einzelne Medizinstudenten (u.a. aus unserer Praxis) dorthin zu vermitteln, die zuvor eine Famulatur im Kilimanjara Medical Hospital ableisten würden, um die regionalen Krankheiten kennenzulernen. Anschließend könnten sie den „Marys“ ein wenig unter die Arme greifen.


NAMBALA | 08.2017 | So entwickeln sich die Dinge

Ende Mai begegneten wir den Schwestern Stella (Oberin) und Regina (Provinzialin), die sich von Indien zu einem Besuch in Deutschland aufgemacht hatten, in Köln. Wir besprachen, als Arztpraxis-Marienburg eine Partner-/Patenschaft mit der im November in Nambala bei Arusha in Nord-Tansania geplanten Station einzugehen. Der lokale Bischof hatte die Helpers of Mary kontaktiert und um Unterstützung gebeten. Es wurde ein Stück Land gefunden und es soll zunächst eine Unterkunft gebaut werden. Drei Schwestern, eine davon Krankenschwester, eine Sozialarbeiterin, werden die Station und ihre Aufgaben betreiben. Wir stehen mittlerweile in Mail-Kontakt mit Schwester Suma, der sehr netten und effizienten für Afrika zuständigen Provinzialoberin, die den Ort selbst bald bereisen und uns mit Bildern der Situation versorgen wird. Ab Juli beginnen auch unsere monatlichen Überweisungen der Praxis als zuverlässige Basis der Unterstützung. Der Geldverkehr läuft über das Konto der Indienhilfe-Köln e.V.

Am 22. September findet ein erstes Konzert mit dem bekannten Jazz-Musiker Peter Fessler in unserer Praxis statt, dessen Erlös wir zusätzlich dem Projekt, das wir nun intern „Nambala-Connection“ nennen, zukommen lassen wollen, statt. Als nächstes ist eine Lesung in der Vorweihnachtszeit angedacht. Da wir viel Kontakt zu Medizinstudenten haben, die in unserer Praxis arbeiten oder hier ihre Famulaturen ableisten, entstand die Idee, für Engagierte unter ihnen ein Paket zu konzipieren: eine Kombination aus einem Praktikum im Kilimandjara Christian Medical Centre (auch nahe Arusha) zwecks Einsichten in die Behandlung lokal besonders relevanter Erkrankungen, einer anschließenden Mitarbeit in Nambala und ggf. folgendem Besuch der umliegenden Nationalparks. Das Potential hilfswilliger und gut situierter Menschen in unserer Umgebung ist hoch. So werden wir das Projekt durch Bilder und Artikel auf unserer homepage und unserem facebook account in seinem Verlauf darstellen und auch Patienten und Freunde gezielt aufmerksam machen. Es besteht bereits im Vorfeld eine gute Resonanz und Interesse.