: Spruch des Monats


Kleine Impulse zum aufmerksam oder nachdenklich machen, schmunzeln, weiterdenken – und weitergeben!


  / Spruch des Monats | Juni 2018

"Wer nichts Nettes zu sagen hat, soll einfach mal die Klappe halten ...!" Anonym 

ALLE SPRÜCHE:

  /  Mai 2018

In einem Dorf in China, nicht ganz klein, aber auch nicht groß, lebte ein Bauer – nicht arm, aber auch nicht reich, nicht sehr alt, aber auch nicht mehr jung, der hatte ein Pferd. Und weil er der einzige Bauer im Dorf war, der ein Pferd hatte, sagten die Leute im Dorf: "Oh, so ein schönes Pferd, hat der ein Glück!" Und der Bauer antwortete: "Wer weiß?!"

Eines Tages, eines ganz normalen Tages, keiner weiß weshalb, brach das Pferd des Bauern aus seiner Koppel aus und lief weg. Der Bauer sah es noch davongaloppieren, aber er konnte es nicht mehr einfangen. Am Abend standen die Leute des Dorfes am Zaun der leeren Koppel, manche grinsten ein bißchen schadenfreudig, und sagten: "Oh der arme Bauer, jetzt ist sein einziges Pferd weggelaufen. Jetzt hat er kein Pferd mehr, der Arme!" Der Bauer hörte das wohl und murmelte nur: "Wer weiß?!"

Ein paar Tage später, sah man morgens auf der Koppel des Bauern das schöne Pferd, wie es mit einer wilden Stute im Spiel hin und herjagte: sie war ihm aus den Bergen gefolgt. Groß war der Neid der Nachbarn, die sagten: "Oh, was hat der doch für ein Glück, der Bauer!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!"

Eines schönen Tages im Sommer dann stieg der einzige Sohn des Bauer auf das Pferd, um es zu reiten. Schnell war er nicht mehr alleine, das halbe Dorf schaute zu, wie er stolz auf dem schönen Pferd ritt. "Aah, wie hat der es gut!" Aber plötzlich schreckte das Pferd, bäumte sich auf und der Sohn, der einzige Sohn des Bauern fiel hinunter und brach sich das Bein, in viele kleine Stücke, bis zur Hüfte. Und die Nachbarn schrien auf und sagten: "Oh, der arme Bauer: Sein einziger Sohn! Ob er jemals wieder wird richtig gehen können? So ein Pech!" Aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß?!"

Einige Zeit später schreckte das ganze Dorf aus dem Schlaf, als gegen Morgen ein wildes Getrappel durch die Straßen lief. Die Soldaten des Herrschers kamen in das Dorf geritten und holten alle Jungen und Männer aus dem Bett, um sie mitzunehmen in den Krieg. Der Sohn des Bauern konnte nicht mitgehen. Und so mancher saß daheim und sagte: "Was hat der für ein Glück!" Aber der Bauer murmelte nur: "Wer weiß?!"

Und die Moral von der Geschicht ... "Wer weiß?!"

  /  April 2018

"Falls du glaubst, daß du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche einmal zu schlafen, wenn ein Moskito im Zimmer ist." Dalai Lama

  /  März 2018

"Judging others doesn’t define who they are, it defines who you are."

"Dein Urteil über andere zeigt nicht, wer diese sind, sondern wer du bist."

  /  Feb. 2018

: ET RHEINISCH JRUNDJESETZ – Das Rheinische Grundgesetz

Artikel 1: Et es wie et es. (Es ist, wie es ist.) >> Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt. (Es kommt, wie es kommt.) >> Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. (Es ist bisher noch immer gut gegangen.) >> Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren. Situationsabhängig auch: Wir wissen, es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott. (Was fort ist, ist fort.) >> Jammer den Dingen nicht nach und trauer nicht um längst vergessene Dinge.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. (Es bleibt nichts, wie es war.) >> Sei offen für Neuerungen.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. (Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.) >> Sei kritisch, wenn Neuerungen überhandnehmen.

Artikel 7: Wat wells de maache? (Was willst du machen?) >> Füg dich in dein Schicksal.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. (Mach es gut, aber nicht zu oft.) >> Qualität über Quantität.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? (Was soll das sinnlose Gerede?) >> Stell immer die Universalfrage.

Artikel 10: Drinks de ejne met? (Trinkst du einen mit?) >> Komm dem Gebot der Gastfreundschaft nach.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott. (Da lachst du dich kaputt.) >> Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.